Die Satzung des RUN FOR HELP e.V.

§ 1 Name und Sitz

Der am 28.04.2004 in Bad Lippspringe gegründete Verein führt den Namen RUN FOR HELP e.V.. Er erstrebt die Mitgliedschaft im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V. (FLVW). Der Vorstand wird ermächtigt, alle zum Erwerb der Verbandsmitgliedschaft erforderlichen Willenserklärungen namens des Vereins abzugeben. Mit dem Verbandsbeitritt unterwirft sich der Verein und seine Einzelmitglieder der Satzung, den Ordnungen und Richtlinien des FLVW.Der Verein hat seinen Sitz in Bad Lippspringe. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Paderborn einzutragen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

Zweck des Vereins ist

a) die Förderung des Breitensports in Bad Lippspringe und
b) finanzielle Mittel zu beschaffen, um gemeinnützige Projekte anerkannter gemeinnütziger Einrichtungen, Organisationen oder Kommunen zu unterstützen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 ff. der Abgabenordnung.
Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Organisation und Durchführung der jährlichen Breitensportveranstaltung „RUN FOR HELP" verwirklicht. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Alle Mitglieder des Vereins sind ohne Vergütung ehrenamtlich tätig.Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft im Verein kann jede nicht in der Geschäftsfähigkeit beschränkte Person ab dem vollendeten 16. Lebensjahr erwerben. Hierzu bedarf des der mehrheitlichen Zustimmung der Mitglieder. Diese Zustimmung ist in der nächsten Mitgliederversammlung einzuholen.Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod oder Ausschluss. Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Der Austritt ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen zulässig. Ein Mitglied kann, nach vorheriger Anhörung vom geschäftsführenden Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:

a. wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen oder Missachtung
b. von Anordnungen der Organe des Vereins;
c. wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens;
d. wegen unehrenhafter Handlungen.

§ 4 Mitgliedspflichten

Die Mitglieder sind verpflichtet, den Vereinszweck zu fördern und alles zu unterlassen, was dem Vereinszweck entgegensteht und das Ansehen des Vereins gefährdet.

§ 5 Beitragspflichten

Die Mitglieder haben keinen Beitrag zu entrichten.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

§ 7 Mitgliederversammlung

Jährlich ist durch den Vorstand eine Mitgliederversammlung mit einer Einberufungsfrist von mindestens 2 Wochen einzuberufen. Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich in folgenden Angelegenheiten zuständig:

• Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes
• Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
• Beschlussfassung über die Änderung der Satzung einschließlich des Vereinszwecks sowie über die Auflösung des Vereins.

Die Mitgliederversammlung kann dem Vorstand Weisungen erteilen. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen. Diese Einberufung ist auf postalischem oder elektronischem Wege (z.B. E-Mail) möglich. Er setzt auch die Tagesordnung fest. Jede Ladung muss die vollständige Tagesordnung enthalten. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung können in der Versammlung gestellt werden. Die Behandlung erfordert eine einfache Mehrheit. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Von der Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vom Vorstand zu unterzeichnen ist. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Eine Stimmrechtsvollmacht kann nicht erteilt werden. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 5 Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden grundsätzlich mit der einfachen Mehrheit der Stimmen gefasst. Für Satzungsänderungen und für die Auflösung des Vereins ist eine zwei Drittel Mehrheit erforderlich. Die Mitgliederversammlung ermächtigt den Vorstand Geschäfts- bzw. Vereinsordnungen zu erlassen. Alle Vereinsordnungen sowie die Geschäftsordnung sind nicht Bestandteil der Satzung und werden nicht in das Vereinsregister eingetragen und sind damit satzungsnachrangig.

§ 8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem

• Ersten Vorsitzenden
• Zweiten Vorsitzenden
• Kassierer
• Schriftführer

Dem Gesamtvorstand obliegt die Leitung des Vereins und die Führung seiner Geschäfte. Er hat alle Verwaltungs- und Vereinsaufgaben zu erledigen, die durch die Satzung nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. Vertretungsberechtigt nach § 26 BGB sind immer zwei Personen des Vorstandes gemeinsam. Jedes Vorstandsmitglied leitet das ihm durch die Satzung zugewiesene Ressort eigenverantwortlich. Über wichtige Vorkommnisse ist unverzüglich der Gesamtvorstand zu unterrichten.

Alle Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen zu wählen. Eine kommissarische Weiterführung durch ein bestehendes Vorstandsmitglied ist bis zur nächsten Mitgliederversammlung möglich. Es gilt die gesetzliche Haftung nach dem BGB.

Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit.

§ 9 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann gem. § 8 nur die Mitgliederversammlung beschließen. Der 1. Vorsitzende und der Kassenwart sind die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.

Das nach Beendigung der Abwicklung noch vorhandene Vereinsvermögen fällt der Stadt Bad Lippspringe zu, die dieses unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Bad Lippspringe, 28.04.2004