1350 Teilnehmer ließen sich vom schlechten Wetter nicht unterkriegen

(Ka) Um Punkt 14 Uhr am Samstagnachmittag hatte Bürgermeister Andreas Bee den Startschuss zum 24-Stunden-Rennen gegeben. Im Teilnehmerfeld von Anfang an mit dabei war Wolfgang Hackauf. Der Ultra-Läufer zog selbst in der Nacht fast ununterbrochen seine Runden. Insgesamt 144 Kilometer wurden am Ende für ihn notiert. Der 53-Jährige ist somit bester Einzelstarter. Nicht weniger beachtlich waren die Mannschaftsleistungen. Wie in den vergangenen Jahren gaben die örtlichen Kindergärten und Schulen ein überzeugend starkes Bild ab. Ihren Titel verteidigen konnte die Concordia-Grundschule, die 219 Teilnehmer ins Rennen schickte. Das Team absolvierte insgesamt 1.540 Kilometer.

Eine gelungene Premiere feierten  die Marathon-Biker. Ziel der 70 Kilometer langen Strecke war das Hermannsdenkmal. Mehr als 30 ambitionierte Biker ließen sich das gelungene Sport- und Gemeinschaftserlebnis nicht entgehen. Für Rüdiger Bee allerdings war die Tour bereits kurz nach dem Start zu Ende. Bei einem Sturz übers Lenkrad zog er sich Verletzungen an der Hand zu und konnte nicht weiterfahren. Wie das Schicksal so spielt:  Im Februar hatte der 44-Jährige noch eine anstrengende Tour durch die mexikanische Baja California unbeschadet überstanden.

Der 11. Run for help gab aber auch Grund zu feiern: Die zwei vom Verein spendierten Erdtrampoline im Arminiuspark konnten rechtzeitig zum Start des Laufevents eingeweiht werden. Bürgermeister Andreas Bee dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern für ihr vorbildliches Engagement. Sein Fazit:  „Der Run for help ist inzwischen eine Institution, um die uns andere Städte beneiden.“